Geschichte

Die Sarglogistik Wien hat sich aus der Sargerzeugung Atzgersdorf entwickelt und konzentriert sich nun auf die Produktion und den Vertrieb von Metallsärgen und ist Logistikdienstleister für Bestattungsunternehmen.

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• 1919 
Beginn der Produktion von Holzsärgen in einer gemieteten Werkstätte in Wien 3, Rennweg 79-81. Bis zu diesem Zeitpunkt waren die benötigten Särge     von privaten Tischlereibetrieben bezogen worden. Mit der Produktion von Metallsärgen war bereits 1918 in der Spenglerwerkstätte in der Zentrale  Goldeggasse 19, begonnen worden.
• 1923 
Verlegung der Produktion von Holzsärgen in elne aufgelassene Rohrprobierstation der Wiener Wasserwerke in Wien 10.
• 1928 
Verlegung der Produktion von Metallsärgen von der Zentrale der BESTATTUNG in den Sargerzeugungsbetrieb in den 10. Bezirk.
• 1944
Vorübergehende Stilllegung der Produktion durch einen Bombentreffer.
• 1945
Vollständige Zerstörung der Sargfabrik nach einem Luftangriff. Mitte des Jahres Wiederaufnahme der Sargproduktion in einer ehemaligen Holzwarenfabrik.
• 1946
Beginn der ersten Sarglieferungen an Bestatter in die Bundesländer um deren dringenden Bedarf abzudecken.
• 1968
Beginn der Sargproduktion in der neuen Fabrik in der Breitenfurterstraße nach umfangreichen Um- und Zubau.
• 1983
Erweiterung des Betriebsgeländes durch den Ankauf eines angrenzenden Grundstückes.
• 1987
Im Dezember wird der zweimillionste Sarg erzeugt.
• 1991
Beginn von Sargexporten in das benachbarte Ausland.
• 1994
Der Bundesminister für wirtschaftliche Angelegenheiten verleiht dem Sargerzeugungsbetrieb das Recht zur Führung des Staatswappens im geschäftlichen Verkehr.
• 2004 
Die Sargerzeugungsbetrieb wird unter dem Namen Sargerzeugung Atzgersdorf eine GmbH und 100-%-Tochter der Bestattung Wien.
•2013
Spatenstich der  Sarglogistik Wien, die Sargerzeugung wird Ende 2013 geschlossen.
• 2014 
Die Sargerzeugung wird zur Sarglogistik Wien am neuen Standort in Simmering.